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Regressansprüche des Kfz-Haftpflicht- und Kaskoversicherers bei Alkoholisierung des Fahrers

Saarländisches Oberlandesgericht, Urteil vom 30.10.2014 – 4 U 165/13

Ein Autofahrer, der mit einer Alkoholisierung von 0,93 Promille einen Unfall verursacht, ist gegenüber Kfz-Haftpflichtversicherer und Kaskoversicherer wegen grob fahrlässiger Herbeiführung des Unfalls und Obliegenheitsverletzung im Innenverhältnis zu 75% verantwortlich, was zu entsprechender Leistungskürzung und gegebenenfalls einem Regressanspruch führt.

Anmerkung:

Eine Unfall infolge von Alkoholisierung kann also nicht nur Verfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, § 315 c StGB, oder § 316 StGB, Trunkenheitsfahrt, nach sich ziehen, sondern auch ernsthafte finanzielle Konsequenzen, wegen des Regresses der Versicherung, haben.

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