FAQ

Anwalt für Verkehrsrecht Schwier

Fragen zum kostenlosen Service von CarRight.de

  • Was ist CarRight.de ?

    CarRight.de ist die informative Plattform für Verbraucherrechte nach einem Verkehrsunfall. Sie finden hier Informationen zur Verkehrsunfallabwicklung, damit Ihre Rechte nach einem Unfall umfassend gewahrt werden.

  • Was bietet CarRight.de ?

    Als Anwaltskanzlei ist es CarRight.de möglich, Ihre Rechte nach einem Verkehrsunfall umfassend gegenüber dem Schädiger sowie dessen KFZ-Haftpflichtversicherung durchzusetzen.

  • Wie kostet der Service von CarRight.de?

    Der Service von CarRight.de ist für Sie kostenlos. Der Gesetzgeber hat es so vorgehsehen, dass die Anwaltskosten nach einem unverschuldeten Verkehrsunfall von der KFZ-Haftpflichtversicherung des Schädigers übernommen werden müssen. Es gibt noch keinen Kunden, der bei der Inanspruchnahme des Services von CarRight.de eine Rechnung zugestellt bekommen hat.

  • Was ist in dem Service von CarRight.de enthalten?

    Der Service von CarRight.de umfasst die gesamte außergerichtliche Regulierung des Sach- sowie des Personenschadens nach einem Unfall. Dies bedeutet, dass solange mit der Versicherung korrespondiert wird, bis entweder sämtliche Schäden reguliert sind oder aber bis die Versicherung die weitere außergerichtliche Korrespondenz ablehnt.

  • Was ist das Besondere an dem Service von CarRight.de?

    Das Besondere ist die Hartnäckigkeit mit der bei den Versicherungen für Ihr Recht nachgesucht wird. Selbst wenn z.B. die Schadensachbearbeitung eine weitergehende Regulierung ablehnt, heißt dies nicht, dass die Sache damit beendet ist. Außergerichtliche Regulierung heißt nämlich auch, notfalls z.B. eine Vorstandsbeschwerde einzureichen.

  • Was passiert mit meinen Daten bei CarRight.de?

    Ihre Daten werden nicht an Dritte weitergegeben. CarRight.de vermittelt nämlich weder Werkstätten, noch Mietwagen noch andere Serviceleistungen rund um einen Verkehrsunfall. Dies wäre auf Grund standesrechtlicher Regelungen problematisch und würde die unabhängige Rechtsberatung im Einzelfall gefährden.

  • Wieso ist der Service von CarRight.de kostenlos?

    Der Gesetzgeber hat es so vorgesehen, dass die Anwaltskosten bei einem unverschuldeten Verkehrsunfall von der Versicherung des Unfallverursachers zu tragen sind. Es wird daher ausschließlich mit der gegnerischen Versicherung abgerechnet und Sie benötigen keine Rechtsschutzversicherung für den Service.

  • Grundsätzliche Fragen

  • Was ist ein Unfall?

    Ein Unfall zeichnet sich durch ein Ereignis oder aber einen Zusammenstoß im Straßenverkehr aus, bei dem es zu Sach- und Personenschäden kommt.

  • Was mache ich nach einem “Crash”?

    Für die Beweissicherung im Hinblick auf die Regulierung mit der Versicherung ist es gut, wenn Sie direkt nach dem Unfall Lichtbilder anfertigen, auf  denen die Stellung der Fahrzeuge zu erkennen ist. Sind die Fahrzeuge nämlich schon an den Seitenreand gefahren worden, dann wird es z.B. schwer zu sagen, wer auf wessen Fahrbahn “rübergefahren” ist.

  • Brauche ich Polizei nach einem Unfall?

    Es kommt drauf an. In Bayern, so. z.B. in München, werden teilweise reine Sachschäden gar nicht mehr durch die Polizei aufgenommen. Die Polizei stellt allenfalls die Personalien fest.

    Bei Personenschäden sollte man jedoch die Polizei hinzuziehen.

    Kommt Ihnen etwas “komisch” vor, dann ziehen Sie lieber auch die Polizei hinzu.

    Wenn es jedoch um einen Parkrempler auf dem Aldi geht, die Fahrzeuge in der Ausgangsstellung abgelichtet worden sind, was soll die Polizei dann noch aufnehmen?

    Diese Frage lässt sich nur von Einzelfall zu Einzelfall entscheiden und letztlich lieber einmal mehr als zu wenig die Polizei hinzuziehen.

  • Was ist mit Zeugen nach einem Unfall?

    Lassen Sie sich in jedem Fall den Namen und die Adresse von etwaigen Zeugen geben. Dies erleichtert nachher die Beweisführung.

  • Welche Daten benötige ich nach einem Unfall?

    Wichtig ist das KFZ-Kennzeichen des weiteren Unfallbeteiligten und der Name des Fahrers.

  • Fiktive Abrechnung nach einem Verkehrsunfall

  • Was ist die fiktive Abrechnung?

    Die fiktive Abrechnung ist eine besondere Art der Schadensabwicklung. Bei der fiktiven Abrechnung wird keine Reparatur des Schadens durchgeführt. Man nennt die fiktive Abrechnung daher auch “Unfallschaden auszahlen lassen”.

  • Was ist bei der fiktiven Abrechnung grundsätzlich zu beachten?

    Grundsätzlich ist man als Geschädigter für die Höhe des Schadens bei der fiktiven Abrechnung nachweispflichtig. Daher sind Unterlagen zur Schadenbezifferung bei der Versicherung einzureichen. Dies geschieht über einen Kostenvoranschlag oder aber ein KFZ-Sachverständigengutachten. Ein Sachverständigengutachten ist erst bei Schäden über EUR 750,00 angezeigt. Man spricht insoweit von der Bagatellgrenze.

  • Warum erfolgt die fiktive Abrechnung auf Netto-Basis?

    Bei der fiktiven Abrechnung wird grundsätzlich keine Mehrwertsteuer erstattet. Der Gesetzgeber hat dies nach einer Gesetzesreform so in das Gesetz geschrieben. Mehrwertsteuer wird nur daher nur dann erstattet, wenn nachgewiesen worden ist, dass sie auch tatsächlich angefallen ist.

  • Wann gibt es Nutzungsausfall bei der fiktiven Abrechnung?

    Bei der fiktiven Abrechnung gibt es normalerweise keinen Nutzungsausfall, da ja regelmäßig nicht repariert wird. Es gibt jedoch Ausnahmen von diesem Grundsatz. Diese Ausnahmen treten dann ein, wenn Sie ihr Fahrzeug z.B. bei Freunden, Bekannten und Verwandten (ohne Rechnung) haben reparieren lassen.

  • Was ist bei fiktiver Abrechnung und Reparatur in Eigenregie zu beachten?

    In dieser Fallkonstellation der fiktiven Abrechnung kann zusätzlich Nutzungsausfall geltend gemacht werden. Auch ohne die Vorlage einer Rechnung kann das Fahrzeug ja repariert worden sein. Sei es bei Freunden, Bekannten oder Verwandten oder aber in einer günstigeren Werkstatt. In jedem Fall ist aber die Reparatur nachzuweisen. Dies kann z.B. durch Lichtbilder des reparierten Fahrzeuges geschehen, ohne dass ein Rechnungnachweis erforderlich wäre.

  • Gibt es eine fiktive Abrechnung bei Leasing oder Finanzierung?

    Ja, eine fiktive Abrechnung bei einem Leasing-Fahrzeug ist möglich. Ebenso ist eine fiktive Abrechnung bei einem finanzierten Fahrzeug möglich. Hier gilt es jedoch Besonderheiten zu beachten, denn regelmäßig muss die fach- und sachgerechte Instandsetzung nachgewiesen werden, damit es keinen Ärger mit der Leasing gibt.

  • Gibt es eine Wertminderung bei der fiktiven Abrechnung?

    Eine Wertminderung wird bei der fiktiven Abrechnung erstattet, wenn diese im KFZ-Sachverständigengutachten ausgewiesen ist.

  • Gibt es Prüfberichte bei der fiktiven Abrechnung?

    Bei keiner anderen Schadenposition gibt es wohl soviel Einsparungspotential wie bei der fiktiven Abrechnung. Daher erstellen Versicherungen nahezu immer einen sogenannten Prüfbericht, der Ihren Schadenersatzanspruch reduzieren soll. Die bekanntesten Firmen in diesem Bereich sind CarExpert und ControlExpert. Aber auch die Dekra erstellt Prüfberichte für Versicherungen.

  • Welche Stundenverrechnungssätze gelten bei der fiktiven Abrechnung?

    Diese Frage kann bei der fiktiven Abrechnung nicht pauschal beantwortet werden, denn dies hängt mit dem Alter des Fahrzeuges sowie weiterer Faktoren zusammen (Werkstattloyalität etc.). Ferner hängt dies davon ab, ob das Fahrzeug kontinuierlich in einer Markenwerkstatt gewartet wurde. Sollte dies der Fall sein, dann bestehen auch gute Chancen darauf, dass die höheren Stundenverrechnungssätze einer Markenwerkstatt erstattet werden.

  • Gibt es Verbringungskosten bei der fiktiven Abrechnung?

    Grundsätzlich sind Verbringungskosten zu erstatten. Aber regelmäßig werden diese Kosten von der Versicherung gekürzt. Die Möglichkeiten an Argumentationen sind aber vielfältig und sind immer von Fall zu Fall zu betrachten. Nicht selten kommt es nach einer Aufforderung sodann zu einer Nachregulierung der Verbringungskosten durch die Versicherung.

    Die Versicherungen rechnen hier ganz einfach. Bei 100 außergerichtlichen Kürzungen zu je 120,00 EUR (12.000,00 EUR), ergibt es betriebswirtschaftlich einen Sinn für die Versicherung, abzuwarten, bis einer eine Klage einreicht, anstatt diese Position an sämtliche Geschädigte auszuzahlen.

  • Häufige Fragen zum Schmerzensgeld

  • Was ist Schmerzensgeld?

    Der Gesetzgeber nennt das Schmerzensgeld eine “billige” Entschädigung für die erlittenen Verletzungen.

  • Wo beantrage ich das Schmerzensgeld nach einem Autounfall?

    Schmerzensgeld wird nach einem Autounfall bei der KFZ-Haftpflichtversicherung des Unfallverursachers geltend gemacht. Da jedes Fahrzeug haftpflichtversichert sein muss, benötigt man letztlich lediglich das KFZ-Kennzeichen des Unfallfahrzeuges um die Versicherung zu ermitteln. Die Ermittlung erfolgt dann über den Zentralruf der Autoversicherer.

  • Wie hoch und vor allem wie bemisst sich das Schmerzensgeld?

    Beim Schmerzensgeld wird immer der Einzelfall betrachtet. Es gibt also keine festen Schmerzensgeldbeträge, nach dem Motto, für ein Schleudertrauma gibt es immer X EUR.

    Anhaltspunkte für die Höhe des Schmerzensgeldes bieten jedoch Schmerzensgeldtabellen. Eine optisch nicht so schön aufbereitete Schmerzensgeldtabelle befindet sich beim OLG-Celle.

  • Was ist die Harmlosigkeitsschwelle beim Schmerzensgeld?

    Als Harmlosigkeitsschwelle führen Versicherungen immer wieder kleine Unfälle an. Hier wird behauptet, dass der Anprall nicht geeignet gewesen sei, überhaupt eine Verletzung hervorzurufen. Vielfach versuchen Versicherungen hierdurch die Zahlung von Schmerzensgeld zu verweigern.

  • Was benötigt man für die Geltendmachung von Schmerzensgeld?

    Als Geschädigter ist man beweispflichtig. Dies bedeutet, dass man die Verletzungen nachweisen muss. Wenn man in ärztlicher Behandlung gewesen ist, dann sind die Verletzungen dokumentiert. Mittels einer Schweigepflicht-Entbindungserklärung werden dann Arztberichte angefordert.

     

  • Benötige ich einen Anwalt für die Geltendmachung von Schmerzensgeld?

    Grundsätzlich kann jeder Schmerzensgeld beantragen. Da es neben dem eigentlichen Schmerzensgeld aber noch weitere Ansprüche gibt, Anwälte die gängigen Argumentationsmuster kennen, ist es sinnvoll einen Anwalt mit der Geltendmachung von Schmerzensgeld zu beauftragen.

  • Wieso ist der Anwalt für die Beantragung von Schmerzensgeld kostenlos?

    Ganz einfach, sämtliche Anwaltskosten werden von der Haftpflichtversicherung des Unfallverursachers getragen. Der Gesetzgeber weiß schon, warum er dies so geregelt hat, denn niemand ist verpflichtet, sich alleine mit einer versierten Versicherung auseinanderzusetzen.