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Aktives Schadenmanagement der Versicherungen – Eine Corona-Bilanz

Das Jahr 2020 hat durch coronabedingte Reduktionen des Verkehrsaufkommens auch zu einer Reduktion von Verkehrstoten und Verkehrsunfällen geführt. Man könnte nunmehr auf den Gedanken kommen, dass der Kostendruck von Versicherungen genommen worden sei, weil die Beitragseinnahmen gleichbleibend sind.
Die ersten Gerichtsurteile zu Corona bedingten Zusatzkosten, zusätzliche Desinfektionskosten, deuten jedoch darauf hin, dass sich auch in Zukunft nichts am Sparkurs der Versicherungen ändern wird.

Es wird an jeder Position versucht Einsparungen vorzunehmen.

Wer bereits innerhalb der Pandemie, Kosten für Desinfektionsmaßnahmen, also Schutzkosten, bei konkreten Reparaturen vornimmt, von dem ist auch nicht zu erwarten, dass zukünftig die Flut an Urteilen bei der Regulierung von Kfz Schäden abnehmen wird. Die fiktive Abrechnung ist weiterhin streitbefangen und wird es auch bleiben.

Vielmehr noch, es sollte nunmehr in jedem klar und deutlich sein, dass es hier um eine konsequente Kostenreduktion wenn nicht sogar Gewinnmaximierung geht.

Aus diesem Grund kann jedem nur angeraten werden, bei der Regulierung eines Verkehrsunfalls anwaltlichen Rat hinzuziehen.

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